PSYCHOTHERAPIE.

Verhaltenstherapie versteht eine Störung, wie z.B. eine Phobie, und ein Symptom, wie z.B. eine depressive Stimmung, als falsch gelernte Reaktionen (Verhaltensdefizite oder -exzesse) auf ein Ereignis, die vermutlich in der aktuellen Situation nicht mehr ausreichen.

Früh erlernte Verhaltensmuster, die vermutlich bisher funktional waren, greifen nicht mehr und werden als dysfunktional (problematisches Denken, Fühlen und/oder Verhalten) verstanden. Im Verlauf einer Verhaltenstherapie werden die bisher dysfunktionalen Strategien identifiziert, abgebaut und letztendlich modifiziert.

 

Mittels Verhaltenstherapie lernen Sie:

  • das aktuelle Problem hinsichtlich Ihrer individuellen Entwicklung, Lerngeschichte (Lernen am Modell) und Grundmuster einzuordnen,
  • die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen Ihres problematischen Denkens, Fühlens und/oder Verhaltens zu analysieren,
  • Alternative Bewältigungsstrategien herauszuarbeiten, anzuwenden (Verhaltensexperimente) und in Ihren Alltag zu integrieren,
  • somit aktiv Ihr Handeln zu verändern und zu steuern (Selbstwirksamkeit),
  • neu erlernte Verhaltensstrategien zu überprüfen, zu verbessern und langfristig flexibler zu werden.

Psychotherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe.